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Hast Du Kinder, bist in Aarau wohnhaft, gesellig, gut organisiert und bereit «anzupacken»? Dann bist Du bei uns genau richtig, denn der Vorstand des Elternvereins Aarau sucht Verstärkung!

Der Vorstand trifft sich an 8 bis 10 Abenden im Jahr, koordiniert und unterstützt die verschiedenen Arbeitsgruppen (Kinderfasnacht, Kinderkleiderbörse, Spielplatz, Babysittervermittlung, Spielzeugflohmarkt, Beguttilager, Ferienpass, Treffpunkt Generationen oder Räbeliechtli...).

Mit ihrem Engagement tragen Vorstand und Vereinsmitglieder (über 200 Familien) des Elternvereins dazu bei, dass Aarau eine kinder- und familienfreundliche Stadt ist.
Das soll so bleiben! Aber dafür brauchen wir Dich, Deine Ideen und Deine Tatkraft.
Schnuppern ist möglich, nachfragen auch.
Bitte melde Dich unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder sprich direkt ein Vorstandsmitglied an. Wir freuen uns auf Dich!

Vorstand:
Emel Arslan, Raphael Bauhofer, Heidi Hess, Silvia Meyer-Ballesteros, Sabine Ruess-Brühwiler

Geschäftsstellenleiter/-in Elternverein Aarau gesucht (ab Mitte Aug. 2017) Pensum 10 – 15% (im Stundenlohn)

Aktuell sind wir daran, die Homepage zu überarbeiten

Inzwischen konnte die Geschäftsstelle besetzt werden mit Susanne Kuhn. Wir heissen Sie herzlich wilkommen. 

 

Die Geschäftsstelle ist die Kontaktstelle des Elternvereins Aarau nach aussen und das Verbindungsglied zwischen dem Vorstand und den einzelnen Arbeitsgruppen. Sie unter­stützt den Vorstand bei der Leitung des Vereins, bei der Umsetzung der Vorstands­beschlüsse und bei der Organisation von Anlässen.

 

Der /die Geschäftsstellenleiter/-in erledigt alle administrativen Arbeiten (z.B. Korrespondenz und Mitgliederverwaltung), er / sie verfasst das monatliche Rundmail, erstellt die Traktan­denlisten und Protokolle der Vorstandssitzungen und führt die Vereinsbuchhaltung.

 

 

Wir suchen eine selbstständige, initiative und zuverlässige Person, die an Familienthemen interessiert ist, mit Arbeitserfahrung in allgemeinen administrativen Arbeiten und in Buch­haltung. Die Babysittervermittlung gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Geschäftsstelle.

 

Die Arbeitszeit umfasst ein Pensum von rund 10-15% (ca. 220 - 300 Stunden pro Jahr), das aber unregelmässig anfällt; daher ist eine flexible Einteilung der Arbeiten möglich und notwendig. Die Arbeiten werden nach Stundenaufwand entschädigt.

 

Silvia Meyer ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) und Andrea Ryser ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) geben Euch gern weitere Auskünfte.

Wir wollen mehr Kita-/Hortplätze in Aarau

In Aarau gibt es aktuell zu wenig Kita- und Hortplätze. Viele Familien müssen deshalb warten, bis ihr(e) Kind(er) extern betreut werden kann (können). Obwohl noch mehr Kapazitäten vorhanden wären, werden diese nicht voll genutzt. Wir finden dies falsch und fordern mehr Plätze in Aarau.

 

Wenn du auch dafür bist, dass es in Aarau mehr Kita-/Hortplätze geben soll, lade bitte folgenden Musterbrief herunter, unterschreibe ihn und sende ihn bitte an:  Elternverein Aarau,  5000 Aarau. Wir sammeln die unterschriebenen Briefe und werden diese dem Stadtrat übergeben.

 

Musterbrief

 

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Die 4 Kandidaten für die Ersatzwahl für die Schulpflege stellen sich vor

Bei der Ersatzwahl in die Schulpflege am 12. Februar 2017  erreichte im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten das absolute Mehr von 2'684 Stimmen. Daher kommt es am 21. Mai zu einem zweiten Wahlgang. Beim ersten Wahlgang erreichte Franziska Zimmerli Huber (SP) mit 2'464 Stimmen die höchste Stimmenanzahl, gefolgt von Michael Schibli (CVP) mit 1'598 Stimmen, Sabine Wyss (parteilos) mit 684 Stimmen und Nikolaus Senger (parteilos) mit 532 Stimmen. Nikolaus Senger hat seine Kandidatur zurückgezogen. Franziska Zimmerli Huber, Michael Schibli und Sabine Wyss stellen sich am 21. Mai erneut der Wahl. In den nachfolgenden Interviews erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten.

 

 

 

Zimmerli1Zimmerli 2Zimmerli 3

 Schibli 2

Schibli 1

Schibli 2

Schibli 3

Wyss 1

Wyss 2

Wyss 3

 

 

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Stellungsnahme des Elternvereins zur Schliessung der Fachstelle Familie und Kind

Stellungnahme des Elternvereins zur Streichung der Fachstelle Kind und Familie

  

Mit Befremden nehmen wir zu Kenntnis, dass der Stadtrat entschieden hat, die Fachstelle Kind und Familie ab 2017 nicht mehr weiterzuführen.

Der Elternverein hat bereits vor zehn Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass in Aarau eine Anlauf- und Koordinationsstelle im Bereich der Kinder- und Familienanliegen fehlt und hat sich schon damals für die Schliessung dieser Lücke engagiert. Die Fachstelle Kind und Familie wurde daraufhin 2008 geschaffen und hat seither hervorragende Arbeit geleistet. Die Fachstelle hat sich in ihrem Fachbereich zu einem Aushängeschild für die Stadt Aarau entwickelt, insbesondere als Referenzstadt im nationalen Programm "Primokiz"* steht Aarau in Sachen Frühe Förderung über die Kantonsgrenzen hinaus im Schaufenster. Mit dem aktuellen Projekt Bildungslandschaft hätte auf diesem Fundament aufgebaut werden sollen.

Umso unverständlicher ist, dass der Stadtrat mit der Streichung der Fachstelle nun eine abrupte Kehrtwende unternimmt. Noch weniger nachvollziehbar ist der Entscheid in Anbetracht der Tatsache, dass derselbe Stadtrat erst im Februar beschlossen hat, das UNICEF-Label "Kinderfreundliche Stadt" anzustreben.

Wir sind überzeugt, dass angesichts der städtischen Sparbemühungen eine gezielte Förderung familienpolitischer Massnahmen erst recht an Bedeutung gewinnt. Im Zug gesellschaftlicher Entwicklungen (Pluralisierung der Lebensläufe, steigende Scheidungsrate, Verschwinden sozialer Netzwerke, Zunahme multipler Belastungssituationen etc.) haben sich die Anforderungen an Familien verändert. Vor diesem Hintergrund wandeln sich auch die Anforderungen an ein bedarfsgerechtes Unterstützungssystem. Die Prävention, das frühe Erkennen und bei Bedarf frühe Intervenieren stehen dabei im Fokus, damit keine aufwändigen und teuren „Reparatur“-Massnahmen nötig werden. Frühe Förderung ist damit nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern vor allem auch aus der Perspektive der Kosteneffizienz sinnvoll: Es wurde wiederholt nachgewiesen, dass Investitionen in die frühe Kindheit volkswirtschaftlich um ein Vielfaches rentieren, indem Leistungen im Bereich der schulischen Förderung, der Sozialhilfe, des Strafrechts und des Gesundheitswesens in späteren Jahren eingespart werden (Return on Investment (ROI) = 1:3 bis 1:7, vgl. Heckmann & Masterov, 2007, S. 90)**. Ebenfalls gut belegt ist die Relevanz der systematischen Vernetzung der Angebote und des sorgfältigen Übergangsmanagements. Als professionelle Koordinationsstelle hat die Fachstelle genau hier angesetzt.

Dass die langjährige erfolgreiche Aufbau- und Pionierarbeit vom Stadtrat nun bachab geschickt wird, ist ein unverständlicher Rückschritt. Er führt zu einer Leistungslücke und einem unkoordinierten Nebeneinander von Angeboten, welche vor acht Jahren der Grund für die Schaffung der Fachstelle waren.

Es kommen in vielerlei Hinsicht grosse gesellschaftliche Herausforderungen auf uns zu. Um diesen auch in Zukunft angemessen begegnen zu können, müssen in der Stadtverwaltung die nötigen Ressourcen bereitgestellt werden, damit die Felder Frühe Kindheit und Familie – wie auch Integration, Jugend und Alter – fachkompetent bearbeitet werden können. Wir sind der Meinung, dass der derzeitige Stellenplan genau das nicht ermöglicht und somit Aarau als Kantonshauptstadt nicht gerecht wird. Wir hoffen, dass der Einwohnerrat diesen kurzsichtigen Stadtratsentscheid zu korrigieren weiss. Sparen am falschen Ort kann Aarau sonst teuer zu stehen kommen!

 

*Primokiz ist ein Programm der Jacobs Foundation und hat zum Ziel, die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (BBE) zu vernetzen.

 

**Heckman, J. J., and Masterov, D. V. 2007. The Productivity Argument for Investing in Young Children. Massachusetts: National Bureau of Economic Research Cambridge.